99, Einsteinium (Es)
Actinoide
Atommasse[1]:
252.08 ± 0.01 u
Nur künstlich zugängliches Element, alle Isotope radioaktiv. Atommasse des langlebigsten, bisher bekannten Isotopes.  
Albert Einstein (dt. Physiker) Elektronen-Konfiguration[2]: (Rn) 5f11 7s2

Redoxpotenziale

Redoxpotenziale des Elements Einsteinium:

Liste der Redoxpotenziale für Einsteinium

von nach Reduktion   Oxidation εO in mV pH

±0 Es +2 Es2+ Es  Es2+ + 2 e- -2.205 [3] 0

±0 Es +3 Es3+ Es  Es3+ + 3 e- -1.98 [4] 0
±0 Es +3 Es(OH)3 Es + 3 OH-  Es(OH)3 + 3 e- -2.38 [4] 14

+2 Es2+ +3 Es3+ Es2+  Es3+ + e- -153 [a] 0

Tabelle 1: Redoxpotenziale unter Standardbedingungen (25 °C, 1013.25 hPa, 1 mol/L-Lösungen) in wässrigen Lösungen. In der ersten Spalte ist der reduzierte Teil, in der zweiten Spalte der oxidierte Teil der Halbreaktion, jeweils mit Oxidationszahl und Formel angegeben. In den nächsten beiden Spalten ist die Halbreaktion komplett angegeben, in der folgenden Spalte das Standardpotenzial unter den genannten Bedingungen in mV. In der letzten Spalte ist die Bedingung, unter der das Potenzial gilt, meistens pH 0 für sauer und pH 14 für basisch. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind Redoxreaktionen gleicher Ausgangsstufe optisch mit vertikalen Strichen abgetrennt zusammengefasst dargestellt. Redox-Halbreaktionen, deren Werte für die Berechnung der untenstehenden Redoxtabellen verwendet werden, sind gelb unterlegt dargestellt.

Redox-Tabelle für pH 0


   von:
nach:
(±0) Es (+2) Es2+ (+3) Es3+
(±0) Es ±0 -2.205 -52.47
(+2) Es2+ -2.205 ±0 -153
(+3) Es3+ -52.47 -153 ±0

Tabelle 2: Standard-Potenziale (εO) aller Redox-Paare der in Tabelle 1 gelb unterlegten Einsteinium-Verbindungen für pH 0 in mV. In den Spalten- und Zeilenüberschriften sind in Klammern die jeweilige Oxidationsstufe von Einsteinium und dahinter die Verbindung angegeben. Die angegebenen Werte wurden aus denen der obigen Liste der Redoxpotenziale für Einsteinium automatisch per Skript berechnet, bzw. in diese Tabelle übernommen. Die Berechnung eines Potenzials erfolgt dabei durch Aufsummierung der Faktoren von Potenzialen und Elektronenzahlen aller Zwischenstufen und anschließendes Teilen dieser Summe durch die Gesamtelektronenzahl (vgl. auch Wiberg et. al, 2007, S. 229[2]).

Beispiel: ε(SiH4/SiO2) bei pH 0 = (ε(SiH4/Si) × 4e- + ε(Si/SiO) × 2e- + ε(SiO/SiO2) × 2e-)/8e- = (0.102 mV×4e - 0.808 mV×2e - 1.01 mV×2e)/8e = -0.4035 mV.

Bemerkungen: [a] Der Wert wurde aus den Potenzialen für Es/Es(II) und Es/Es(III) berechnet.

Quellen: [1] Prohaska, T., Irrgeher, J., Benefield, J., Böhlke, J. K., Chesson, L. A., Coplen, T. B., ... & Meija, J. (2022). Standard atomic weights of the elements 2021 (IUPAC Technical Report). Pure and Applied Chemistry, 94(5), 573-600. https://doi.org/10.1515/pac-2019-0603
[2] Wiberg, N., Wiberg, E. & Holleman, A. F. (2007). Lehrbuch der anorganischen Chemie. (S. 300, 1304, 1878). Walter de Gruyter. https://doi.org/10.1515/9783110206845
[3] Binder, H. (1999). Lexikon der chemischen Elemente. Hirzel Verlag
[4] Wiberg, N., Wiberg, E. & Holleman, A. F. (2017). Lehrbuch der anorganischen Chemie. Walter de Gruyter.