105, Dubnium (Db)
Vanadiumgruppe
Atommasse[1]:
268.13 ± 0.01 u
Nur künstlich zugängliches Element, alle Isotope radioaktiv. Atommasse des langlebigsten, bisher bekannten Isotopes.  
Russische Stadt Dubna Elektronen-Konfiguration[2]: (Rn) 5f14 6d3 7s2

Redoxpotenziale

Redoxpotenziale des Elements Dubnium:

Liste der Redoxpotenziale für Dubnium

von nach Reduktion   Oxidation εO in mV pH

±0 Db +3 Db3+ Db  Db3+ + 3 e- -0.56 [3][a] 0

+3 Db3+ +4 DbO2 Db3+ + 6 H2 DbO2 + 4 H3O+ + e- -1.38 [3][a] 0

+4 DbO2 +5 Db2O5 2 DbO2 + 3 H2 Db2O5 + 2 H3O+ + 2 e- -1 [3][a] 0

Tabelle 1: Redoxpotenziale unter Standardbedingungen (25 °C, 1013.25 hPa, 1 mol/L-Lösungen) in wässrigen Lösungen. In der ersten Spalte ist der reduzierte Teil, in der zweiten Spalte der oxidierte Teil der Halbreaktion, jeweils mit Oxidationszahl und Formel angegeben. In den nächsten beiden Spalten ist die Halbreaktion komplett angegeben, in der folgenden Spalte das Standardpotenzial unter den genannten Bedingungen in mV. In der letzten Spalte ist die Bedingung, unter der das Potenzial gilt, meistens pH 0 für sauer und pH 14 für basisch. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind Redoxreaktionen gleicher Ausgangsstufe optisch mit vertikalen Strichen abgetrennt zusammengefasst dargestellt. Redox-Halbreaktionen, deren Werte für die Berechnung der untenstehenden Redoxtabellen verwendet werden, sind gelb unterlegt dargestellt.

Redox-Tabelle für pH 0


   von:
nach:
(±0) Db (+3) Db3+ (+4) DbO2 (+5) Db2O5
(±0) Db ±0 -0.56 -0.765 -0.812
(+3) Db3+ -0.56 ±0 -1.38 -1.19
(+4) DbO2 -0.765 -1.38 ±0 -1
(+5) Db2O5 -0.812 -1.19 -1 ±0

Tabelle 2: Standard-Potenziale (εO) aller Redox-Paare der in Tabelle 1 gelb unterlegten Dubnium-Verbindungen für pH 0 in mV. In den Spalten- und Zeilenüberschriften sind in Klammern die jeweilige Oxidationsstufe von Dubnium und dahinter die Verbindung angegeben. Die angegebenen Werte wurden aus denen der obigen Liste der Redoxpotenziale für Dubnium automatisch per Skript berechnet, bzw. in diese Tabelle übernommen. Die Berechnung eines Potenzials erfolgt dabei durch Aufsummierung der Faktoren von Potenzialen und Elektronenzahlen aller Zwischenstufen und anschließendes Teilen dieser Summe durch die Gesamtelektronenzahl (vgl. auch Wiberg et. al, 2007, S. 229[2]).

Beispiel: ε(SiH4/SiO2) bei pH 0 = (ε(SiH4/Si) × 4e- + ε(Si/SiO) × 2e- + ε(SiO/SiO2) × 2e-)/8e- = (0.102 mV×4e - 0.808 mV×2e - 1.01 mV×2e)/8e = -0.4035 mV.

Bemerkungen: [a] Wert wurde von Schädel und Shaughnessy (2013) berechnet.

Quellen: [1] Prohaska, T., Irrgeher, J., Benefield, J., Böhlke, J. K., Chesson, L. A., Coplen, T. B., ... & Meija, J. (2022). Standard atomic weights of the elements 2021 (IUPAC Technical Report). Pure and Applied Chemistry, 94(5), 573-600. https://doi.org/10.1515/pac-2019-0603
[2] Wiberg, N., Wiberg, E. & Holleman, A. F. (2007). Lehrbuch der anorganischen Chemie. (S. 300, 1304, 1878). Walter de Gruyter. https://doi.org/10.1515/9783110206845
[3] Schädel, M., & Shaughnessy, D. (2013). The chemistry of superheavy elements. Springer Verlag. https://doi.org/10.1007/978-3-642-37466-1