Tabelle 2: Berechnete Löslichkeitsprodukte (pKcalc.). Diese Werte sind theoretisch und in ihrer Genauigkeit von den Gibbs-Enthalpien der zugrunde liegenden Ionen bzw.
nicht dissoziierten Stoffe abhängig. Es wird dabei nicht geprüft, ob eine Substanz wirklich existent ist. So werden beispielsweise auch für Ammoniumhydroxid oder Kupfer(I)fluorid Werte berechnet,
obwohl die undissoziierten Stoffe in Festsubstanz nicht bekannt sind. Auch etwaige Hydrolyse-Reaktionen sind nicht berücksichtigt, d. h. bei stark sauren Kationen und stark basischen Anionen kann die tatsächliche Löslichkeit
wesentlich höher sein, als theoretisch berechnet (Beispiele: Aluminium- und Galliumsulfid).
Zum Vergleich wurden auch die Literaturwerte (pKlit.) angegeben, sofern bekannt. Die Quellen für die zugrunde liegenden Gibbs-Enthalpien
sind in der letzten Spalte angegeben: Der erste Wert ist die Quelle für den ΔFG-Wert des festen Salzes, der zweite für den des Kations und der dritte für den des Anions.
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